MyKos

 

Am 22.09. ging es in meinen 1 1/2 wöchigen “Sommerurlaub” nach Griechenland, bzw. auf die Insel Kos. Für mich war es mein erster Urlaub in Griechenland, zwar war ich laut Erzählungen in Athen, diesen Urlaub habe ich aber aus der Sicht eines Embryos mitverfolgt, kann mich also an nicht all zu viel erinnern.

In Deutschland sanken die Temperaturen unter 20°, also der perfekte Moment einen Urlaub anzutreten. Viola und mich erwarteten 25-30° und ein ordentliches Lüftchen, so lies es sich aushalten. Die Griechen sind ein tolles Volk, wir wurden überall sehr herzlich empfangen, die Sprachbarriere mit Englisch, sowie den Händen und einem freundlichen “Kalimera” zu beginn des Gesprächs, durchbrochen.

Leider leidet die Insel noch immer am Erdbeben von 2017, vor allem der Kirche und der Moschee in Kos Stadt sieht man es noch an. Risse & Baugerüste zieren deren Fassaden. Viele Gebäude stehen leer, aber die Menschen dort machen weiter. Einen Tag haben wir uns ein Auto geliehen und sind von Lambi aus nach Zia, einem Dorf in den Bergen, gefahren. Wir wurden mit einem grandios schönen Ausblick über die Insel belohnt. Das kleine Cafe “Watermill of Zia” hat uns die Kinnlade auf den Boden klatschen lassen. So ein liebevoll dekoriertes Cafe haben wir noch nie gesehen. Leckeren Kaffee & zwei frische Limonaden, diese sind auf Kos anscheinend eine Spezialität, jedoch hat dort die Limonade aber am besten geschmeckt, haben wir uns dort gegönnt. Zusätzlich kann man von dort aus die Insel überblicken, den Salzsee mit seinen Flamingos und sogar die Türkei sieht man. Von Zia ging es weiter zum Salzsee, dies war aber sehr enttäuschend. Die dort ansässigen Flamingos waren kleine Punkte in der Ferne, der See eine Pfütze. Also schnell weiter nach Mastichari, ein kleines Fischerdorf an der Nordküste von Kos. 500 Seelen leben dort und es schien uns sehr verträumt. Es war ruhig, sogar am schönen Strand, einzig der Gemüse & Obstverkäufer schrie herum und versuchte mich mit “Hey Paparazzi!” zu ködern. Von Mastichari aus ging es weiter nach Kefalos, die westlichste Stadt auf Kos, auf einem Steinhügel erbaut. Ein schönes malerisches Dorf. Jedoch auch ziemlich leer gefegt und ruhig. Die Fahrt durch die zwei Serpentinen hoch in die Stadt war noch das aufregendste :-).

Zwei weitere Tage sind wir durch Kos Stadt gebummelt. Kos Stadt war Fußläufig von unserem Hotel in Lambi 2 Km entfernt, somit machten wir uns auf den Weg. Vorbei an griechischen Schulen, Wohnhäusern, Restaurants und Cafes Abseits des Tourismus. Ein Interessanter Einblick in das Leben der dort ansässigen Menschen. Kos ist eine Typische Touristenstadt, aber wunderschön, am östlichsten Punkt der Insel gelegen. Hier kann man shoppen, den Streetfotografen Durst stillen, sowie schön in Cafes einkehren und Menschen sowie die Fischfänger am Hafen beobachten.

Kos ist eine Reise Wert und wir werden wiederkommen, jetzt aber zu dem eigentlichen Thema, meine Fotoausbeute!

Daniel

 

Street:

Kos Eindrücke:

5 Gedanken zu “MyKos”

  1. Griechenland…für mich noch ein völlig unbeschriebenes Blatt.Mit Deinen Bildern hast Du mir dieses Land schon etwas näher gebracht.Mir gefallen die Farben und vor allem die Eindrücke abseits des Rummels.

  2. Daniel du hast hier wirklich eine tolle Ausbeute mitgebracht. Bessere Souvenirs gibt es nicht. Fast alle Fotos sprechen mich an. Auch die Eindrücke abseits des Wegesrandes sind sehr gut eingefangen und unterstreichen deinen fotografischen Blick. Top!

  3. Hi Daniel, sehr schön geschrieben wie immer. Ja eine Reise nach Griechenland ist schön, die Menschen sind freundlich und helfen immer gern. Hast auch eine gute Ausbeute mitgebracht 👍

Schreibe einen Kommentar